Nach den rassistischen Ereignissen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992, wurde der Migrantenbeirat der Hansestadt Rostock (ABRO) gegründet. Aber die Idee einen Migrantenbeirat zu gründen entstand lange Zeit vor den Ereignissen in Lichtenhagen. Man kann sagen, diese Idee entstand unmittelbar nach dem Fall der Mauer, im Angesicht des bereits damals beunruhigenden und beschleunigten Anwachsens von Nationalismus und Neonazismus in Deutschland und als eine Antwort oder Reaktion auf die Bedrohung und Unsicherheit in der sich die Ausländer in Rostock befanden. Auf einen Beschluss der Bürgerschaft der HRO im Januar 2010 wurde der Ausländerbeirat in Migrantenrat umbenannt.