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Wichtiges kommunales Gremium, das wirkungsvoll die Interessen aller in Rostock wohnenden Ausländerinnen und Ausländer Spätaussiedler zu vertreten

Wer oder was ist der Migrantenrat?

Der Migrantenrat der Hansestadt Rostock (MIGRO) ist ein wichtiges kommunales Gremium, um wirkungsvoll die Interessen aller in Rostock wohnenden Ausländerinnen und Ausländer sowie Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zu vertreten.

Die Zahl der Ratsmitglieder ist in der Satzung des Rates festgelegt. Sie beträgt 9 stimmberechtigte Mitglieder, die gewählt werden. Zu denen können 4 mit beratender Stimme hinzukommen. Diese werden auf Beschluss des Migrantenrates von Vereinen und ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner sowie von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler berufen. Die Mitglieder des Rates werden von der Bevölkerung mit Migrationshintergrund für 5 Jahre gewählt. Der Migrantenrat hat auch seine eigene Geschäftsordnung.

Die Arbeit des Migrantenrates ist ehrenamtlich.

Entwicklung des Migrantenrates

Nach den rassistischen Ereignissen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992, wurde der Migrantenbeirat der Hansestadt Rostock (ABRO) gegründet. Aber die Idee einen Migrantenbeirat zu gründen entstand lange Zeit vor den Ereignissen in Lichtenhagen. Man kann sagen, diese Idee entstand unmittelbar nach dem Fall der Mauer, im Angesicht des bereits damals beunruhigenden und beschleunigten Anwachsens von Nationalismus und Neonazismus in Deutschland und als eine Antwort oder Reaktion auf die Bedrohung und Unsicherheit in der sich die Ausländer in Rostock befanden. Auf einen Beschluss der Bürgerschaft der HRO im Januar 2010 wurde der Ausländerbeirat in Migrantenrat umbenannt.

Welche Aufgaben hat der Migrantenrat?

Aufgaben, Rechte und Pflichten des Migrantenrates der Hansestadt Rostock sind in seiner Satzung festgelegt. Er hat insbesondere die Aufgaben, sich für die Verständigung und das friedliche Zusammenleben aller EinwohnerInnen der Hansestadt einzusetzen sowie Vorschläge und Stellungnahmen diesbezüglich zu erarbeiten.

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat er die Informations-, Beratungs- und Kulturarbeit der ausländischen EinwohnerInnen sowie die Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zu fördern.